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tabulos....
BeitragVerfasst am: 10.11.2006, 10:43 Antworten mit Zitat
Janina Mannheim
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Ach Mensch, wenn ich mir anschaue wie häufig der Begriff tabulos auch und gerade in Werbeanzeigen im Internet auftaucht, merke ich umso mehr wie wichtig es ist, das Bewußtsein in den Köpfen der Menschen zu verändern.

Es müssten viel mehr Frauen bei uns gelistet sein - viel mehr das Qualitätsmerkmal "only Safer" propagiert werden.

Irgendwie tut sich da noch viel zu wenig.

Wie können wir mehr erreichen um den Trend zu FO oder gar AO umzukehren zu einem verantwortungsbewußten und gesundheitsbewußten Verhalten?

_________________
Komm spielen! Wink
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Ein paar Erklärungen zum 'tabulos' Urteil
BeitragVerfasst am: 05.12.2006, 16:05 Antworten mit Zitat
Kassandra e.V.
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Hallo allerseits,

Zuerst einmal möcht' ich mich bei Andrea bedanken, dass sie unsere PM zum Urteil hier eingestellt hat Smile

Und nun zur Entscheidung selbst. Es ist schon richtig, dass eine wettbewerbsrechtliche Entscheidung eines Gerichts nicht bedeutet, die Werbung mit 'tabulos' für sexuelle Dienstleistungen wäre verboten. Wozu auch, schliesslich gibt es das Werbeverbot für Prostitution immer noch, auch wenn der BGH (Az: I ZR 241/03, Urteil vom 13.07.2006) im Juli dieses Werbeverbot doch ziemlich relativiert hat.

Das OLG Nürnberg hat jedoch festgestellt, dass die Werbung mit 'tabulos' eine grobe Irreführung des Verbrauchers darstellt, wenn denn keine entsprechenden Leistungen, also solche ohne Benutzung eines Kondoms, erbracht werden. Diese sind in Bayern durch §6 der Hygieneverordnung untersagt. Folglich handele es sich bei der Werbung für sexuelle Dienstleistungen mit dem Attribut 'tabulos' um einen abmahnwürdigen Wettbewerbsverstoß.
Man kann schliesslich keine Dienstleistungen bewerben, die nicht erlaubt sind.

So gesehen läuft eben in Bayern nun jede/r, der mit 'tabulos' wirbt Gefahr, von einem Wettbewerber kostenpflichtig auf Unterlassung abgemahnt zu werden. Die Gebühren des mit der Abmahnung beauftragten Anwalts muss der Abgemahnte dann in jedem Fall tragen (so zwischen 300 und 500 €).

Zu den Einwänden, dass die Kondompflicht nur für Geschlechtsverkehr gelten würde, läßt sich folgendes sagen. Die Hygieneverordnung und die Regelungen die die Prostitution betreffen, sollen ja den Schutz vor sexuell übertragbaren Infektionen sicher stellen, insofern kann man den Begriff des Geschlechtsverkehrs da wahrscheinlich sehr weit fassen. Ist wie bei jedem Gesetz, es gibt den Wortlaut und den Kontext, und da würde ich mich im Zweifelsfall nicht drauf verlassen, dass ein bayerisches Gericht Geschlechtsverkehr so eng definiert wie Bill Clinton seinerzeit in Sachen Levinski Wink

Weiterhin wurde eingewendet, dass dies nur für 'tabulos' gelte und für andere Begriffe neu geklagt werden müsse. Ganz so einfach ist das nicht. Die Entscheidung des OLG Nürnberg bedeutet zweierlei. Einerseits ist festgestelllt, dass das Wettbewerbsrecht auch auf sexuelle Dienstleistungen anzuwenden ist (sonst hätte das Verfahren gar nicht stattfinden können), und das dann zweitens irreführende Werbung auch abgemahnt werden kann. Wenn aber sexuelle Dienstleistungen ohne Kondom durch die Hygieneverordnung nicht erlaubt sind, ist natürlich jede Werbung, die solche Leistungen bewirbt, ein Wettbewerbsverstoß da sie den 'Verbraucher' täuscht.

Im Übrigen ist es so, dass zunächst mal abgemahnt werden kann. Das ist, wie schon richtig festgestellt wurde, ein privatrechtlicher Vorgang. Erst wenn der Abgemahnte dann die Abmahngebühren nicht bezahlt und/oder das abgemahnte Verhalten nicht unterläßt, kann man diese Gebühren vor Gericht eintreiben. Das Gericht muß dazu natürlich prüfen ob die Abmahnung gerechtfertigt war oder nicht.

Und zum guten Schluss noch die Geschichte, dass dies alles nur Bayern betreffen würde. Auch das ist so nicht ganz richtig. Grundsätzlich ist die Entscheidung eines Oberlandesgerichts für untergeordnete Instanzen leitend. Egal in welchem Bundesland. Auch wenn es in anderen Bundesländern keine entsprechenden Regelungen wie den §6 der Hygieneverordnung gibt, könnte man in bestimmten Fällen einen Wettbewerbsverstoß konstruieren. Der entscheidende Punkt in der Entscheidung des OLG ist ja, das etwas beworben wurde, was nicht erbracht wird (in Bayern nicht erbracht werden darf !).

Jetzt stelle man sich beispielweise vor, ein Betreiber eines Prostitutionsbetriebes wirbt für sein Etablissement mit 'tabulos', also dass dort sexuelle Dienstleistungen ohne Kondom erbracht werden. Wie will der denn das sicher stellen ?!? Würde er das tun, würde er sich unweigerlich mit dem Strafrecht, §181a StGB, konfrontiert sehen. Insofern könnte man argumentieren, dass dieser Betreiber mit Leistungen wirbt, auf deren Durchführung er keinen Einfluß hat, ja strafrechtlich gar nicht haben darf. Und daraus könnte man dann auch eine Irreführung der Kunden konstruieren.

hope it helps Smile

Dagmar

Kassandra e.V.
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BeitragVerfasst am: 06.12.2006, 09:14 Antworten mit Zitat
Wildcat
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Liebe Dagmar,

könnte, vielleicht und eventuell ........ könnte sich auch ganz schnell ins Gegenteil für die betreffende Dame die abmahnt verkehren.
Und dann wirds teuer! Denn die Kosten für Anwälte und Gerichte trägt der Unterlegene! Das wäre in diesem Fall die Dame die die Klage angestrebt hat.

Das ist eine Seite der Medaille ....... die andere ist die, das es für den Begriff "tabulos" keine rechtskräftig gültige Definition gibt das dies bedeutet das sexuelle Handlungen ohne Kondom angeboten werden.

Ebenso ist die Auslegung des Begriffes "Geschlechtsverkehr" keine eindeutige Sache, auch hier entscheidet jeder Richter nach seinem Gutdünken.

Alles Dinge die gegen das Anstreben eines solchen Verfahrens sprechen.
Der wichtigste Grund meiner Meinung nach sollte aber der sein das hier eine Organisation die ANGEBLICH eine Lobby für Prostituierte bilden möchte das Klientel zum Kleinkrieg gegeneinander aufstachelt!
So, liebe Mädels werdet ihr es niemals schaffen eine Lobby zu bekommen. Entgegen der hier propagierten Meinung werden nämlich nicht alle Damen die z.B. FO oder auch AO anbieten dazu gezwungen. Oftmals ist dies eine persönliche Entscheidung aus Gründen die nur die Betroffene selbst kennt. Und genau gegen diese nicht unerhebliche Anzahl an Damen wird hier Stimmung gemacht.

Sorry, aber euer Kampf entzieht sich meinem Verständnis! Sollte sich dieser Kampf von der Hexenjagd gegen alle Prostituierten die keinen Vollgummiservice anbieten zu einem Kampf gegen Zwang und Unterdrückung gezielt und im Einzelfall ändern werdet ich dies mit all mir zur verfügung stehenden Mitteln unterstützen!

LG
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BeitragVerfasst am: 07.12.2006, 15:01 Antworten mit Zitat
Kassandra e.V.
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Beiträge: 2




Hallo Wildcat,

wie es scheint, gibt's, was das Urteil angeht, immer noch ein paar Mißverständnisse....

[
Zitat:
b]könnte, vielleicht und eventuell [/b]........ könnte sich auch ganz schnell ins Gegenteil für die betreffende Dame die abmahnt verkehren.


deshalb ist es sinnvoll, sich vor einem solchen Schritt an uns oder einen Fachanwalt für Wettbewerbsrecht zu wenden.

Zitat:
Das ist eine Seite der Medaille ....... die andere ist die, das es für den Begriff "tabulos" keine rechtskräftig gültige Definition gibt das dies bedeutet das sexuelle Handlungen ohne Kondom angeboten werden.


Das ist auch überhaupt nicht notwendig ! Das OLG stellte fest, 'dass der maßgebliche Verkehrskreis die Aussage 'tabuloser Service' zumindest zu einem erheblichen Teil dahingehend verstehen wird, dass auch ungeschützter Geschlechtsverkehr beworben werde, und dass deshalb die Gefahr einer Irreführung vorliegen dürfte, sofern tatsächlich kein ungeschützter Geschlechtsverkehr angeboten werde.'

Wie Du sehen kannst, ist für die wettbewerbsrechtliche Beurteilung der Werbung nicht eine juristische Definition eines Begriffs entscheidend, sondern wie die Werbeaussage von den Adressaten verstanden werden kann.

Zitat:
Ebenso ist die Auslegung des Begriffes "Geschlechtsverkehr" keine eindeutige Sache, auch hier entscheidet jeder Richter nach seinem Gutdünken.


wie bereits geschrieben, ist die Hygieneverordnung nicht zur Empfängnisverhütung gedacht, sondern soll die Verbreitung sexuell übertragbarer Infektionen verhindern. Im Übrigen ist dies auch wettbewerbsrechtlich nicht sonderlich relevant, solange eben ein erheblicher Teil der Kunden die Werbeaussage so versteht, dass ungeschützter Geschlechtsverkehr angeboten wird.

Zitat:
Der wichtigste Grund meiner Meinung nach sollte aber der sein das hier eine Organisation die ANGEBLICH eine Lobby für Prostituierte bilden möchte das Klientel zum Kleinkrieg gegeneinander aufstachelt!


Auch wenn's manchen Gästen schwer fällt zu begreifen, Anschaffen ist zunächst mal ein Job. Und wie bei anderen Jobs auch, gibt's bestimmte Professonalitätskriterien auch bei uns. Eines davon ist, dass man die eigene Gesundheit und die der Gäste nicht gefährdet.
Und es ist eine Sache wenn sich Kolleginnen unprofessionell verhalten (hab' ich persönlich zwar kein Verständnis 'für, aber was soll's), auf einem ganz anderen Blatt steht, wenn Betreiber anfangen mit unsafem Service zu werben, bzw. den Arbeitsplatz von der Bereitschaft dazu abhängig zu machen. Die gefährden damit schlicht und ergreifend die Gesundheit der Huren und nicht die eigene. Und da werden wir sicher nicht einfach so dastehen und zuschauen wenn aus Geldgeilheit mit der Gesundheit der Kolleginnen gespielt wird und nebenbei sichere Arbeitsstandards den Bach 'runter gehen.

viele Grüße

Dagmar

Kassandra e.V.
Wirthstr. 36
90459 Nürnberg
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BeitragVerfasst am: 07.12.2006, 16:52 Antworten mit Zitat
Wildcat
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Kassandra e.V. hat Folgendes geschrieben:
Und es ist eine Sache wenn sich Kolleginnen unprofessionell verhalten (hab' ich persönlich zwar kein Verständnis 'für, aber was soll's), auf einem ganz anderen Blatt steht, wenn Betreiber anfangen mit unsafem Service zu werben, bzw. den Arbeitsplatz von der Bereitschaft dazu abhängig zu machen. Die gefährden damit schlicht und ergreifend die Gesundheit der Huren und nicht die eigene. Und da werden wir sicher nicht einfach so dastehen und zuschauen wenn aus Geldgeilheit mit der Gesundheit der Kolleginnen gespielt wird und nebenbei sichere Arbeitsstandards den Bach 'runter gehen.


Liebe Dagmar,

auch hier liegt wieder alles an der Definition des ganzen. Sprichst du über Strassenstrich, Laufhäuser oder auch Terminwohnungen mag dies zu einem Teil zutreffen (wobei ich mir da kein Urteil erlauben kann da ich überwiegend die Dienste von unabhängigen Callgirls oder Escorts in Anspruch nehme).
Andererseits kann und wird keine der Damen zu einem solchen Verhalten gezwungen. Es ist der freie Wille und die Entscheidung jeder Dame in einem solchen Etablisment und unter diesen Vorraussetzungen zu arbeiten.

Was hier erreicht werden soll ist folgendes: Dem Kunden, also dem Freier, soll aufgezwungen werden den von euch probagierten Service in Anspruch zu nehmen indem alle Mitbewerberinnen dazu gezwungen werden nach euren Vorstellungen zu arbeiten! In der freien Marktwirtschaft nennt man ein solches Phänomen "Wettbewerbsverzerrung".
Ihr entmündigt somit das Klientel mit dem das Geld verdient wird indem ihr ihnen vorschreibt was er zu tun und zu lassen hat. Keiner, ich wiederhole, KEINER wird einer Dame verbieten ONLY SAFER zu arbeiten! Ihr aber wollte anderen Damen und dem Kundenkreis VERBIETEN z.B. FO in Anspruch zu nehmen.
Ich denke man muß sich nicht wundern das eure Aktion nur mit dem Amtsschimmel durchgeboxt werden muß, und selbst das wird keinerlei Aussicht auf Erfolg haben.

Übrigens, ich würde über die Aussage nochmal nachdenken das ihr dagegen kämpft das "wenn Betreiber anfangen mit unsafem Service zu werben, bzw. den Arbeitsplatz von der Bereitschaft dazu abhängig zu machen." ............. ihr kämpft nämlich auch dagegen das Damen und Kunden eine freie und selbstständige Entscheidung treffen dürfen Wink

LG
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BeitragVerfasst am: 24.01.2007, 18:00 Antworten mit Zitat
Grayglasses
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Zitat:
Kondomzwang bei Prostitution
1 Weibliche und männliche Prostituierte und deren Kunden sind verpflichtet, beim Geschlechtsverkehr Kondome zu verwenden.
2 Die Verpflichtung zur Verwendung von Kondomen ist in Räumen, die zur Prostitution genutzt werden, durch einen deutlich sichtbaren und gut lesbaren Aushang bekannt zu machen.


Pkt. 2 sollte man mal kontrollieren...
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BeitragVerfasst am: 28.01.2007, 10:58 Antworten mit Zitat
Sabine
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zitat von Wildcat:
Andererseits kann und wird keine der Damen zu einem solchen Verhalten gezwungen. Es ist der freie Wille und die Entscheidung jeder Dame in einem solchen Etablisment und unter diesen Vorraussetzungen zu arbeiten.

@wildcat:

Natürlich werden die Prostituierten nicht sprichwörtlich gezwungen tabulosen service anzubieten. Aber da immer mehr Betreiber FO und dergleichen vorraussetzen um bei ihnen arbeiten zu können sind auch immer mehr bereit dies zu tun obwohl es den meisten nicht wirklich große Freude bereitet. Habe selber ein paar gute Bekannte die FO anbieten aber nicht weil sie es gerne tun sondern weil sie Angst haben keine Arbeit in einem guten Club zu bekommen wenn sie es nicht tun. Und in diesem Forum wird keine Hexenjagd betrieben sondern versucht das Bewusstsein der Frauen und Männer wach zu rütteln.

Tut mir leid aber ich musste einfach meinen Senf dazugeben[/quote]
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BeitragVerfasst am: 24.02.2007, 13:14 Antworten mit Zitat
Wildcat
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Hallo Sabine,

es tut mir persönlich für dich leid das verschiedene Betreiber FO als Vorraussetzung für eine Beschäftigung sehen. Confused

Wenn ich aber meinen "Betreiber" (Arbeitgeber, Dienstherr) ansehe, der setzt auch einiges vorraus, wie zum Beispiel körperliche Fitness die ich regelmässig unter Beweis stellen muß Embarassed . Also bleibt dir immer noch die Wahl weiter nach einem anderen Betreiber zu suchen oder ggf. den Beruf zu wechseln Rolling Eyes

Ich kann einfach die hier getätigten Argumentationen nicht unterstützen, weshalb habe ich bereits mehrfach ausgeführt.

LG
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BeitragVerfasst am: 12.03.2007, 11:56 Antworten mit Zitat
annainga
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interessant, ich wusste bisher nicht, dass man bei dem ausdruck "tabulos" eine abmahnung erstellen kann. ein aufruf an alle damen, die es sich leisten(nicht finanziell gemeint) können! natürlich eine abmahnung erstellen! vielleicht vorher einen guten, engagierten anwalt ausfindig machen (am besten keinen aus einer großstadt) und dann einspruch einlegen.
liebe grüße von annainga
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BeitragVerfasst am: 15.03.2007, 20:29 Antworten mit Zitat
Sabine
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@ Wildcat

Ich brauch dir nicht leid zu tun denn ich arbeite in einem guten Haus in dem Gott sei Dank ausschliesslich Safer Sex angeboten wird. Mir ist sehr wohl klar das jeder in seinem Job Leistungen und gewisse Vorraussetzungen erbringen muss. Aber du musst in deinem Job doch gewiss keine Leistung erbringen die gesundheitsschädlich ist oder vielleicht sogar tödlich enden kann. Bei jedem "normalen" Beruf wird sofort gestreikt oder geklagt falls ans Licht kommt das etwas gesundheitsschädlich ist-was auch gutes Recht ist. Aber bei den Prostituierten ist das ja egal hauptsache sie machen was mann gerne hat. Hoffentlich weißt du auch schon das die Mädchen nicht mehr verpflichtet sind sich einer ärztlichen Kontrolle zu unterziehen. Es könnten durchaus Frauen am arbeiten sein die längst eine leichte bis schwere Krankheit haben und es nicht wissen oder noch schlimmer es wissen und es ist ihnen egal. Denk mal darüber nach bervor du hier von Hexenjagd redest oder deinen Beruf mit dem einer Prostituierten vergleichst.

Das musst ich jetzt echt los werden
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BeitragVerfasst am: 15.03.2007, 21:23 Antworten mit Zitat
annainga
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hallo sabine,
schön, dass dieses thema weitergeht! und recht hast du! in jedem beruf, in dem gesundheitsschädliche dinge ausgeübt werden, muss man dagegen angehen. sorry, aber was du mit "hexenjagd" meinst, weiß ich nicht.....
liebe grüße, annainga
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BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 10:15 Antworten mit Zitat
Sabine
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[quote="annainga"]hallo sabine,
schön, dass dieses thema weitergeht! und recht hast du! in jedem beruf, in dem gesundheitsschädliche dinge ausgeübt werden, muss man dagegen angehen. sorry, aber was du mit "hexenjagd" meinst, weiß ich nicht.....

Hallo Annainga!

Danke für die Unterstützung Very Happy
In einem Posting vom 31.08.2006 schreibt Wildcat daß wir hier eine Hexenjagd betreiben bezüglich FO-Girls.
Liebe Grüsse Sabine
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BeitragVerfasst am: 16.03.2007, 19:29 Antworten mit Zitat
annainga
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hallo sabine,
richtig, ich habe die beiträge genauer durchgelesen und den begriff gefunden. und sicher ist es auch verständlich, dass menschen aus der sexbranche sich nicht gegenseitig abmahnen sollten, wobei man dies (wenn ich es richtig verstanden habe) auch nur in einigen bundesländern tun kann. sondern wir sollten versuchen in dialog miteinander zu kommen (einer meiner lieblingssprüche: wir brauchen standards!").
aus meiner erfahrung kann ich sagen, dass kaum eine dame fo gerne anbietet, und den spruch ("lieber natur im mund als chemie") halte ich für adaptives verhalten. aber ich glaube, jetzt geht´s zu sehr am thema vorbei.
liebe grüße zurück von annainga
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BeitragVerfasst am: 19.03.2007, 18:22 Antworten mit Zitat
Wildcat
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Sabine hat Folgendes geschrieben:
Aber du musst in deinem Job doch gewiss keine Leistung erbringen die gesundheitsschädlich ist oder vielleicht sogar tödlich enden kann.


Liebe Sabine und annainga,

tatsächlich ist es so das ich in meinem Beruf durchaus das Risiko in Kauf nehmen muß verletzt zu werden, u.U. auch tödlich.
Und es entspricht auch den Tatsachen das ich in Bayern für eine wirklich ausreichende und komfortable Schutzausrüstung leider in meine eigene Tasche greifen muß Crying or Very sad (bekannt aus diversen Reportagen im TV)
Aber ich habe mir diesen Beruf ausgesucht. Du hast im Gegenzug die Möglichkeit selbst zu wählen was du tust oder nicht (in Bezug auf Safer oder nicht) ..... diese Wahl wird mir (auf meinen Beruf bezogen) nicht gelassen.
Und sie soll dir auch weiterhin gelassen werden .... allerdings nicht auf Kosten der Bevormundung anderer Damen oder Kunden!

LG
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BeitragVerfasst am: 02.04.2007, 17:28 Antworten mit Zitat
annainga
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hallo wildcat, welchen beruf übst du denn aus? (sorry, dass die frage so spät kommt, hoffe du liest sie dennoch)
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